03.09.2010, 23:25 Uhr
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Perspektivenentwicklung
Die Visitation wirft ihre Schatten voraus
­­Am Freitag und Samstag den 11. + 12. 06.2010 hatte die evangelische Kirchengemeinde Hardheim-Höpfingen Besuch vom Oberkirchenrat aus Karlsruhe. Zwei Mitarbeiter des Amtes für missionarische Dienste (AMD), Herr Pfarrer Uhrig und Herr Pfarrer Burger, waren gekommen, um mit den Mitarbeitern der Gemeinde eine Perspektivenentwicklung (PE) durchzuführen.

Die beiden Tage waren mit je ca. 20-25 Mitarbeitern recht gut besucht, und auch die Mischung aus jung und alt, weiblich und männlich entsprach dem Gemeindequ­erschnitt.

Am Freitagabend wurde anhand eines Bildes z. B. Baum, Schiff, Puzzle, etc. versucht den derzeitigen Zustand der Gemeinde darzustellen.

Danach sollte jeder Mitarbeiter eine Bibelstelle mit einer Verheißung aus der Bibel nennen, die als Leittext über der Arbeit stehen soll. Aus den vielen Vorschlägen wurde Psalm 127, 1+2 zum biblischen Leittext ausgewählt:  „Wenn der HERR nicht das

Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.“

Am Samstag um 9.00 Uhr ging es mit einer Andacht und anschließenden „Wunschträumen“ weiter: Jeder sollte sich ein Wunschbild seiner Gemeinde in fünf Jahren machen, und die dazu nötigen Veränderungen beschreiben. Das ganze wurde schriftlich festgehalten.

Die Findung eines Perspektivsatzes, der die Gemeinde in knappen Worten beschreiben soll, nahm dann einen längeren Zeitraum ein, bis man sich auf den genauen Wortlaut einigen konnte: „Unsere Gemeinde ist wie ein Baum, verwurzelt im Glauben an Jesus mit verschiedenen Ästen und neuen Trieben; er biete Raum für Gemeinschaft und Begegnung.“

Zugeordnet zu den Kernaussagen des Perspektivsatzes wie: Wurzel/Grundlagen, Vielfalt, Erneuerung und Offenheit/Außenwirkung wurden nun konkrete Projekte zusammengetragen, deren Durchführung realistisch erschienen.

Von den 6 Vorschlägen konnten dann tatsächlich 4 festgemacht und Verantwortliche gefunden werden: so wird am 26.9. ein Abendgottesdienst mit Band stattfinden; ab September einmal wöchentlich das Gemeindehaus offen für jedermann sein mit Kaffee u. Teeangebot, etc., der Jungendkreis wird sich mehr um die neuen Konfirmanden kümmern und alle Gemeindekreise sollen sich im Sonntagsgottesdienst vorstellen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es zwar zwei lange, arbeitsintensive Tage waren, aber in fröhlicher Gemeinschaft und vor allem auch mit „handfesten“ Ergebnissen.

Das Protokoll der PE geht nun auch in die Visitationsunterlagen ein, und enthält somit die Visionen der Gemeinde für die nächsten Jahre.

 


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